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Eike Becker_Architekten Superferenz Buchrezension

Eike Becker_Architekten
Superferenz

Hrsg. Eike Becker,
Texte von Eike Becker,
Klaus Biesenbach, Klaus Humpert, Matthias Schuler,
Gestaltung von Heimann und Schwantes

Eike Becker_Architekten
Superferenz

Es ist ein schwergewichtiges Buch, das da vor einem liegt.
Schwergewichtig vom Format, Umfang und Gewicht her, aber vor allem den Inhalt betreffend.
„Eike Becker_Architekten“, so der etwas nüchterne Titel des Buches, der ersten Monografie über das Architekturbüro aus Berlin.

Die Publikation zeigt anhand von 28 ausführlich dokumentierten Projekten die Denk- und Arbeitsweise der Architekten und ihre Methoden an Projekte heranzugehen, von der ersten Idee, über unscharfe und nach allen Seiten hin offenen Skizzen, bis zur Ausführungs- und Detailplanung und letztendlich den aus diesen Prozessen entstandenen Gebäuden.

Nun veröffentlichen ja alle mehr oder weniger bekannten Architekturbüros derartige Monografien, aber wie das in diesem Buch geschieht und wie das mit dem wunderschön gestalteten und hervorragenden Layout vom Hatje Cantz Verlag präsentiert wird, das hat schon große Klasse. Schon der Einstieg mit reproduzierten Skizzen aus Moleskine Notizbüchern lässt das Herz jedes Architekten und auch nur einigermaßen visuell veranlagten Menschen höher schlagen, macht Lust auf mehr und nimmt einen gleich gefangen.

Beginnend mit dem Kapitel „Superferenz“ erfährt man auf den etwa 50 folgenden Seiten alles Wissenswerte über die Philosophie und Arbeitsweise der Architekten anhand von kurzen und prägnanten Aussagen, ergänzt durch die eingangs bereits erwähnten Skizzen.
Diese Skizzen und deren lockerer und so selbstverständlich im Gesamtkontext wirkende Einsatz ist aus meiner Sicht ein genialer Schachzug in der Präsentation, denn dadurch wird der Leserin/dem Leser das Gefühl vermittelt, in den Entwurfsprozess unmittelbar eingebunden und daran beteiligt zu sein.
Daran anschließend folgen die einzelnen Projekte, ausführlich präsentiert mit großformatigen Bildern, Skizzen, Modellfotos und aussagekräftigen Plänen, begleitet von knappen, präzisen und auf den Punkt gebrachten Texten.
Abgeschlossen wird der Band von einem umfangreichen Werk- und Literaturverzeichnis.

Es handelt sich um ein Buch, das man immer wieder gerne zur Hand nehmen wird, wenn man in seinem Projekt nicht weiter kommt, es hakt, und dann blättert man in dem wunderschönen Band, lässt sich von den Skizzen, Bildern und Plänen inspirieren und es wird nicht lange dauern bis man wieder die Lust am zeichnen, gestalten und planen verspürt, und mit dieser Lust kommen dann auch die Ideen und neuer Elan, sich mit seinem Projekt weiter auseinanderzusetzen.

Übrigens, den Anfangs erwähnten Ausdruck „Superferenz“ definieren Eike Becker_Architekten als die Steigerung von Interferenz; eine architektonische Strategie, bei der Analyse und Empathie sich kreuzen; eine Entwurfsmethode, die viel einschließt und wenig ausschließt, die Kontrast, Konflikt und Rivalität nutzt, um Systeme zu öffnen.

Alfred G. Fischer
Architekt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter
blueBOX
25. Januar 2012

Eike Becker_Architekten
Superferenz

Hrsg. Eike Becker,
Texte von Eike Becker,
Klaus Biesenbach, Klaus Humpert, Matthias Schuler,
Gestaltung von Heimann und Schwantes
Deutsch/Englisch
480 Seiten, 430 farbige Abb.
Format 21,10 x 27,50 cm, Broschur
€ 58,00 | CHF 77,90
ISBN 978-3-7757-3150-8

Hatje Cantz Verlag GmbH
Zeppelinstraße 32
73760 Ostfildern
Telefon +49 711 4405-200
Fax +49 711 4405-220
E-Mail: contact@hatjecantz.de
http://www.hatjecantz.de/

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Fotowettbewerb des Hamburger Städtebauseminars
Ausschnitt Flyer

„Was bewegt Hamburg? – Ihre Momentaufnahmen einer Metropole im Wandel“

Unter diesem Motto lobt das Hamburger Städtebauseminar im Jubiliäumsjahr 2012 einen Fotowettbewerb aus.
Der Fotowettbewerb wird in Zusammenarbeit mit dem büro luchterhandt durchgeführt.

Aufgabe:
Hamburg ist eine Stadt mit vielen städtebaulichen Facetten, gebauten und ungebauten Orten, prägenden Freiräumen sowie unterschiedlich aktuellen wie historischen Überlagerungen, die diesen Ort kennzeichnen. Aber was bewegt Hamburg heute?
Der 1. offene Fotowettbewerb des Hamburger Städtebauseminars ruft Sie dazu auf, Ihre fotografische(n) Momentaufnahme(n) einer Jury zur Diskussion zu stellen. Denkbar sind journalistische, dokumentatorische, künstlerische, historische wie aktuelle Fotoarbeiten. Entscheidend ist der Moment. Genre und Stilmittel sind Ihnen bewusst freigestellt. Wir freuen uns auf ein Kaleidoskop von Perpektiven auf Hamburg.
Jury:
Johannes Arlt (Fotograf), Beate Kirsch (Architektin und Künstlerin), Daniel Luchterhandt (Stadtplaner), Christoph Schwarzkopf (Hamburger Städtebauseminar), Uwe Stelter (Fotograf und Künstler).
Abgabeleistungen: Format max. 1-3 gedruckte Fotos (Serie erlaubt), min. 20×30 cm, CD mit Bildern (tif-Format).
Angaben zum Foto:
Ort, Datum, Erläuterungen. Angaben zum Autor: Name, Anschrift, E-Mail, Telefon. Die Teilnehmer erklären sich einverstanden, dass das Städtebauseminar die fotos unter Nennung des Autors publizieren darf. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das büro luchterhandt (www.luchterhandt.de).
Abgabe der Arbeiten:
Vom 01. – 04. April 2012 zwischen 10-17 Uhr im büro luchterhandt (Shanghaiallee 6, 20457 Hamburg).
Vernissage mit Preisverleihung:
Am 11. April 2012 um 18:00 Uhr (Shanghaiallee 6): Ausstellung aller eingegangener Arbeiten und Auszeichnung der Preisträger aus einer möglichen Vorauswahl durch die Jury. Der 1. Preisträger wird mit einem Rundflug über Hamburg honoriert. Als zweiter und dritter Preis werden weitere exklusive Blicke auf die Metropole Hamburg vergeben.
Für die Vernissage, die als offene Sonderveranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe 2012 des Hamburger Städtebauseminars durchgeführt wird, ist keine Anmeldung erforderlich.
Der Eintritt ist frei.
Wir freuen uns über Ihre Beteiligung.

Retrobauen
Bild: flickr.com von Nigel’s Europe

Jetzt ist Früher heute

Warum werden überall Häuser erbaut, die nach vorgestern aussehen?
Weil sich unser Verhältnis zur Zukunft und zur Vergangenheit grundlegend gewandelt hat.

Hamburg 2030. Das Zukunftscamp

Ausschnitt Plakat

Hamburg 2030.
Das Zukunftscamp
Zukunftsshop, Werkstatt, Kino, Café, Barcamp,

Anfang Februar startet Nexthamburg gemeinsam mit Partnern das Zukunftscamp Hamburg 2030 – das bisher größte Event von Nexthamburg!
Eine Woche Stadtvision für Hamburg bauen – für jeden offen.
Spannend und abwechslungsreich mit Programm am Tag und am Abend.

Termin: 06. bis 11. Februar 2012
Ort: ehemaliges Ohnsorg-Theater (Große Bleichen 23, Hamburg-City)
Geöffnet: von 10 Uhr [...]

Neue Deutsche Architektur 5

Bild: Neubau der HCU von Code Unique; Bild: Code Unique

Neue Deutsche Architektur 5. Eine Vortragsreihe der Hamburgischen Architektenkammer.

Viel zu wenig im Mittelpunkt des Interesses stehen bislang die jüngeren deutschen Planungsbüros.
Zu Unrecht, wie die Vortragsreihe “Neue Deutsche Architektur 5″ der Hamburgischen Architektenkammer zeigen wird.
Unter den Vortragenden sind auch Code Unique Architekten, die auch das Projekt “Neubau [...]

komma-Magazin

komma-Magazin, Ausgabe 9, Oktober 2011

Das Magazin der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim präsentiert ausgewählte Arbeiten der einzelnen Fachbereiche, in Verbindung mit Interviews und Reports aus der Szene. komma entsteht komplett in studentischer Selbstverwaltung und versteht sich als Showroom der Studenten. Ihnen wird mit komma die Möglichkeit gegeben, Arbeiten zu veröffentlichen und dadurch weiterführende Kontakte [...]

“Metropolis II” VIDEO

Screenshot Video

“Metropolis II” zeigt die Großstadt der Zukunft.

Mit seiner Kunst-Installation zeigt der amerikanische Künstler Chris Burden seine Vision von der Zukunft der Städte.

Um das Video zu sehen einfach auf das Bild oben klicken.

Deutsch-Französisches Parlaments-Praktikum 2012/2013

Paris. Bild: flickr.com von Moyan_Brenn

Deutsch-Französisches Parlaments-Praktikum 2012/2013
Echange Franco-Allemand d’Assistants Parlementaires Stagiaires 2012/2013

Programmausschreibung:
Die französische Regierung bietet deutschen Studierenden und Hochschulabsolventen im Programmjahr 2012/2013 erneut die Möglichkeit, ein Studium am Institut d’Etudes Politiques de Paris mit einem Praktikum bei einem/r Abgeordneten der Nationalversammlung zu verbinden.
Mehr Informationen finden Sie in der Programmausschreibung.

Beginn und Dauer des Programms:
Voraussichtlich vom 1. [...]

Leerstandsbekämpfung

Bild: flickr.com, Zeche Lohberg, Dinslaken von FSK29

Künstler und Kreative werden zu gern gesehenen Zwischennutzern

Städte in Nordrhein-Westfalen, die unter einem hohen Leerstand von Gewerbeflächen leiden, gehen gezielt auf Nutzersuche in der Kreativbranche.
Die Übergangsmieter zahlen weniger, tragen dafür aber im Idealfall zum Erhalt der Standortqualität bei.

Link zum Artikel in der FAZ.NET

Link Die Zwischennutzungsagentur Wuppertal
Lesen Sie auf der [...]